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Versetzung

Versetzung innerhalb des Landes Baden-Württemberg im Rahmen des regulären Versetzungsverfahrens


Lehrkräfte, die unbefristet im Schuldienst des Landes Baden-Württemberg beschäftigt sind, können eine Versetzung aus persönlichen Gründen an einen anderen Dienstort beantragen.


1. Hinweise

Es besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Versetzung. Die Schulaufsichtsbehörden bemühen sich jedoch, den Anträgen nach Möglichkeit stattzugeben.

Kriterien hierfür sind:

  • Fristgerechte Antragstellung (Termin: erster Unterrichtstag nach den Weihnachtsferien Termin zur Meldung der stellenwirksamen Änderungswünsche (PDF))
  • Dienstbereitschaft zum Zeitpunkt der Versetzung. Die Versetzungsentscheidung kann ansonsten zurück genommen werden
  • Freigabeentscheidung der zuständigen Schulbehörde
    Es wird darauf hingewiesen, dass Lehrkräfte in der Regel mindestens drei Jahre an ihrem ersten Dienstort verbleiben. In dieser Zeit werden Versetzungsanträge – von triftigen begründeten Ausnahmefällen abgesehen – nicht berücksichtigt.
  • Ersatzmöglichkeit an der bisherigen Schule
  • Aufnahmemöglichkeit im gewünschten Bereich
  • Liegen mehr Anträge vor als Versetzungsmöglichkeiten bestehen, werden Anträge aus familiären, sozialen Gründen vorrangig berücksichtigt.


2. Antragstellung

Der landesinterne Versetzungsantrag wird online gestellt. Lehrkräfte, die privat keinen PC mit Internetanschluss und Drucker haben, können den Antrag an einem Schul-PC stellen.

Bevor Sie einen Antrag online stellen können, ist eine einmalige Registrierung mit Ihrer E-Mail-Adresse und einem Passwort notwendig. Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungs-Link an die angegebene E-Mail-Adresse. Die Anmeldung erfolgt danach mit der Personalnummer des LBV, dem Vor- und Zunamen (Schreibweise entsprechend LBV-Mitteilung) sowie dem Geburtsdatum.
Bei der Antragstellung müssen die Lehrkräfte nur die für die Abwicklung unbedingt notwendigen Angaben eintragen. Die Bestandsdaten werden innerhalb der Verwaltung im Intranet dem elektronischen Antrag zugespielt. Sie haben am Ende der Online-Antragstellung die Möglichkeit, sich den vollständigen Versetzungsantrag (einschließlich der vorhandenen Bestandsdaten des LBV) als PDF-Dokument zu generieren.

Sollen dem Antrag entscheidungsrelevante Anlagen beigefügt werden, so können diese auch eingescannt und in den Onlineantrag hochgeladen werden. Papieranlagen sind - sofern unbedingt erforderlich - mit einer Kopie des Belegausdrucks umgehend über die Schule den zuständigen Schulaufsichtsbehörden weiterzuleiten.

Nach der Dateneingabe müssen Sie einen Belegausdruck erzeugen. Dieser Belegausdruck der Online-Antragstellung ist unterschrieben bei der Schulleitung der jeweiligen Stammschule abzugeben. Die Schulleitung leitet den Antrag im Intranetverfahren den zuständigen Schulaufsichtsbehörden weiter.

Bei einer geplanten Deputatsänderung ist über STEWI zusätzlich ein Antrag auf Änderung der Arbeitszeit zu stellen: Online-Antrag STEWI.

Es wird empfohlen, eine Mehrfertigung des Belegausdrucks zu den persönlichen Unterlagen zu nehmen. Sollte ein Direktausdruck Ihres Antrags nicht funktioniert haben oder Sie vergessen haben, den Belegausdruck Ihres Online-Antrags auszudrucken, so können Sie den Belegausdruck nach Anmeldung auf www.lehrer-online-bw.de/anmeldung unter "Meine Anträge" (Icon oben rechts) als PDF-Datei herunterladen und unterschrieben mit den erforderlichen Unterlagen dem Regierungspräsidium übersenden.

Etwa drei Stunden (tagsüber) nach dem Absenden des Antrags wird ebenfalls unter '"Meine Anträge" der vollständige Antrag für 14 Tage zum Download bereitgestellt.

Bei Fragen zu Ihrem Antrag wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Regierungspräsidium.

Sie haben auch die Möglichkeit, diesen Antrag an die für Sie zuständige Personalvertretung bzw. an die Bezirksvertrauensperson der Schwerbehinderten zu übersenden, wenn Sie eine Unterstützung Ihres Antrags durch die Personalvertretung oder Schwerbehindertenvertretung wünschen. Die Kontaktadressen der Personalräte und der Bezirksvertrauenspersonen der Schwerbehinderten sind als PDF-Dokument hinterlegt. 

Die erhobenen Daten werden automatisiert verarbeitet und an die zuständigen Behörden (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Regierungspräsidien und untere Schulaufsichtsbehörden) übermittelt. Eine Teilnahme am Versetzungsverfahren setzt die Einwilligung zur Datenspeicherung und –verarbeitung für diesen Zweck voraus. Die Einwilligung kann jederzeit schriftlich widerrufen werden. Die Daten werden dann gelöscht. Nach § 21 Landesdatenschutzgesetz besteht ein Auskunftsrecht über die gespeicherten Daten.

 

3. Weiteres Verfahren

Sobald die Entscheidungen über die Versetzungsanträge getroffen wurden, informiert die jeweils zuständige Schulaufsichtsbehörde hierüber. Über die Versetzungen wird in der Regel im Zeitraum Juni/Juli entschieden.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Versetzung auch über eine erfolgreiche Bewerbung im Rahmen des schulbezogenen Stellenausschreibungsverfahrens erfolgen kann. Eine Antragstellung erfolgt über Versetzung über Ausschreibung.
Voraussetzung für eine Einbeziehung in das jeweilige Auswahlverfahren ist eine Freigabe durch die zuständige Schulaufsichtsbehörde. Die Ausschreibungen werden unter Schulbezogene Stellenausschreibungen veröffentlicht. Wichtige Informationen zu dem Verfahren können Sie unter Informationen zu Versetzung über Ausschreibung nachlesen.
Die jeweiligen Ausschreibungszeiträume werden auf dieser Seite veröffentlicht.

 

4. Status-Abfrage

Mit Ihrer Antragsnummer (siehe Belegausdruck), Ihrem Namen, dem Geburtsdatum sowie dem Kennwort, das Sie am Ende der Dateneingabe vergeben, können Sie den Status Ihres Antrags abfragen.

Mögliche Status-Anzeigen sind:

  • abgeschickt (d. h. die Daten wurden von Ihrem PC abgesandt)
  • angekommen (d. h. die Daten sind auf dem Server der Kultusverwaltung angekommen)
  • übernommen (d. h. die Daten wurden in das Lehrerversetzungsverfahren übernommen) 
  • freigegeben (die obere Schulaufsichtsbehörde - Regierungspräsidium - hat Sie für eine Versetzung freigegeben) Hinweis: Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine Versetzung auch erfolgt.
  • nicht freigegeben (d. h. Sie können nicht am Versetzungsverfahren teilnehmen).

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